Allergie-Prophylaxe statt chemische Keule?

Auch wenn die Pollen langsam wieder fliegen; die klassischen Allegiezeiten, die vom Kontakt mit bestimmten Pollen abhängig sind, gibt es kaum noch. Der Pollenflug ist mittlerweile von Januar bis in den Spätsommer hinein die Regel. Und da ein Allergiker selten nur auf ein Allergen reagiert, ist die Regenerations-, bzw. Ruhephase daher immer kürzer.

Zudem kann man feststellen , dass durch starke Temperaturschwankungen gerade im Winter, einige Pollen ihren "Winterschlaf" unterbrechen und schon früher als üblich den Weg in unsere Atemwege finden. Ein zusätzliches Problem sind die zunehmenden Kreuzallergien - das bedeutet, dass nicht nur Pollen Allergien auslösen , sondern der betroffene Allergiker auch auf Lebensmittel, die mit diesen Pollen in Kontakt stehen, mit allergischen Unverträglichkeiten reagiert.

Beispiele sind: Birkenpollenallergie und Kreuzallergie auf Nüsse und Steinobst, Gräserpollen und Kreuzallergie auf Tomaten, Sojabohnen, Getreide.

Immer mehr Beachtung findet aber auch die zunehmende Überreaktion des Immunsystems auf bestimmte Nahrungsbestandteile, wie z.B. Gluten, Laktose oder Histamin. In diesen Fällen lassen sich häufig keine typischen Allergiesymptome feststellen. Eher treten difuse Beschwerden auf wie Kopfschmerzen, Magen-/Darmstörungen oder chronische Müdigkeit.

 

Naturheilkundliche Therapieverfahren setzen darauf, zum einen die Nahrungsmittelunverträglichkeiten heraus zu filtern und die Ernährung umzustellen. ( Pro Immun M-Test in unserer Praxis ). Zum anderen versuchen wir, das Immunsystem dahingehend zu beeinflussen, dass es wieder "toleranter" gegenüber den Allergieauslösern wird. Die Pollen sind eigentlich unproblematisch. Wichtig ist es, die überschießende Reaktion unserer Immunabwehr herunter zu regulieren und so die Beschwerden wie laufende Nase, juckende Augen, Niesanfälle usw. zu vermeiden.

Dieses gelingt häufig mit folgenden bewährten Behandlungsmethoden:

1.  Darmsanierung: die Darmflora ist zu ca. 70% an sämtlichen Immunleistungen beteiligt. Wird diese gestört, z.B. durch Antibiotikatherapie , kann sie ihre normale Leistung nicht mehr bringen, die körpereigene Abwehr ist dann u.U. schon beim leichten Pollenkontakt übefordert.

2.  Eigenbluttherapie: Hier wird dem Patienten ein wenig venöses Blut entnommen, welches danach unverdünnt/unbehandelt oder mit bestimmten Arzneimitteln vermischt, in den Gesäßmuskel zurück gespritzt.

3.  Die Homöopathie als ganzheitliche Regulationsmedizin bietet auch einige therapeutische Optionen. Sie wirkt schnell, nebenwirkungsfrei und oft auch nachhaltig.

4.  Mit der Bioresonanztherapie gibt es eine zusätzliche, erfolgversprechende Behandlungsmethode. Einige Sitzungen dieses biophysikalischen Therapieverfahrens sind notwendig. Die Überreaktion des Immunsystems wird dabei aber so nachhaltig reguliert, dass die Allergie nach dieser Behandlung oft nicht mehr auftritt. Dieses Verfahren eignet sich für alle Allergieformen und zeigt sowohl in der Akutphase wie auch bei chronsichen Verlaufsformen gute Erfolge.

Egal, für welche Therapie man sich entscheidet: Das wichtigste ist, das Übergreifen der allergischen Belastungen von den oberen Atemwegen (Nase,Rachen) auf die unteren Atemwege ( Bronchien , Lunge) zu vermeiden.

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